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Sonntag, 01.03.2026:
Musik
Sonntag | 01.03.2026 | 17 Uhr
Liebeskummer lohnt sich nicht

© Julia Nikolajczyk
Alle guten Dinge sind drei - und getreu diesem Motto sind sie zurück!Julia Nikolajczyk, Thorsten Schäffer und Udo Kempen laden erneut zu einer musikalischen Zeitreise ein und präsentieren die größten Hits der Wirtschaftswunderzeit.Mit einem mitreißenden Mix aus Klassikern von Caterina Valente, Peter Alexander, Gitte und Rex, uva. lassen sie die goldene Ära des deutschen Schlagers wieder aufleben.Kaum erklingen die bekannten Melodien, hält es niemanden mehr auf den Plätzen -erst recht nicht, wenn das Trio sie live erklingen lässt und so freuen Sie sich wieder auf einen unterhaltsamen und unvergesslichen Nachmittag.Nach "Ich zähle täglich meine Sorgen" und "Ohne Krimi geht die Mimi ..." gibt es nun ein "Best of" - und auch hier ist Mitsingen und Mittanzen wieder strengstens erlaubt. Erleben Sie die drei Künstler wieder mit Petticoat, Fliege und einem bunten Strauß "Gute-Laune-Musik", eigens arrangiert für Gesang, E-Piano und Schlagzeug!
Kulturhaus Lÿz, St.-Johann-Str. 18, Siegen
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[Karten]
Sonntag | 01.03.2026 | 17.00 Uhr
Kammerkonzert mit Musikerinnen und Musikern der Philharmonie Südwestfalen

© Veranstaltende
Sueda Seifert - Violine I Johanna Lorbach - Violine I Daniel Rivas Lopez - Viola | Pauline Gude - Violoncello Auch in dieser Saison wird die Veranstaltungsreihe Kammermusik mit Musikerinnen und Musikern der Philharmonie Südwestfalen fortgesetzt. Im historischen Ambiente des Konventsaals von Stift Keppel erklingen: Ludwig van Beethovens Streichquartett in F-Dur, op. 18 Nr.1 und Antonin Dvoráks Streichquartett in F-Dur op. 96, das sogenannte „Amerikanische Quartett". Bitte beachten Sie, dass es für den Konventsaal im Stift Keppel keinen barrierefreien Zugang gibt. Eintritt: VVK Schülerinnen 10 | Erwachsene 22 €
Konventsaal Stift Keppel, Hilchenbach, Stift-Keppel-Weg 37
02733/53350
Verschiedenes
Sonntag | 01.03.2026 | 11.00 - 18.00 Uhr
VON DER "ROLLE" ZUR "FIGUR"
Workshop mit Schauspieler Jan Sabo

Leitung: Jan Sabo © Bruchwerk Theater
Dieser Kurs ist anfänger*innenfreundlich und steht allen Altersgruppen ab 16 Jahren offen. Grundkenntnisse im Umgang mit Theatertexten und der Arbeit auf der Bühne sind von Vorteil, aber nicht zwingend erforderlich. Stell dir vor, du möchtest eine Vorsprechrolle erarbeiten, um dich damit an einer Schauspielschule zu bewerben. Oder du findest dich zum Beginn einer Theaterproduktion vor dem Textbuch wieder, hast deine Zeilen markiert und fragst dich „Was nun?“ „Wie soll ich die Worte in den Mund nehmen?“ „Wie soll ich mich auf der Bühne bewegen?“ oder „Was muss ich auf der Bühne tun, um meiner Rolle gerecht zu werden?“ In diesem Kurs wollen wir uns mit dem Prozess auseinandersetzen, der zwischen dem Lesen eines dramatischen Textes und dem Handeln auf der Bühne steht. Welche Informationen, die sich im Text verstecken, sind für meine Arbeit an der Rolle relevant? Wie entwickle ich einen zur Rolle passenden Gestus? Wieviel Freiheit habe ich dabei und was gibt mir der Text bereits vor? Was ist überhaupt der Unterschied zwischen der „Rolle“ und der „Figur“? Um diese und weitere Fragen zu beantworten, wollen wir uns in diesem Kurs mit schauspielerischem Handwerkszeug und Vokabular befassen, das uns bei der Entwicklung einer Rolle behilflich sein kann. Neben grundlegenden Übungen zur Rollenfindung widmen wir uns im Verlauf des Workshops auch der Arbeit am Text. Leitung: Jan Sabo absolvierte sein Schauspielstudium an der Hochschule für Musik und Theater in Leipzig. Bereits während der Ausbildung war er in verschiedenen Inszenierungen des Schauspiel Chemnitz zu sehen. Sein erstes Engagement führte ihn von 2012 bis 2015 ans Volkstheater Wien. Danach war er bis 2018 festes Ensemblemitglied am Theater Bielefeld. Mittlerweile arbeitet er als freischaffender Schauspieler und Sprecher für Synchron-, Hörspiel- und Rundfunkproduktionen.
Bruchwerk Theater Siegen, Siegbergstraße 1, Siegen
0271 809 18 968
[Karten]
Kunst/Vernissage
Ausstellungen

© VG Bild-Kunst, Bonn
28.11.2025 bis 22.03.2026
Di, Mi, Fr-So 11 bis 18 Uhr, Do 11 bis 20 Uhr
Giorgio Morandi
ResonancenGiorgio Morandi (1890-1964 in Bologna) ist für seine Stillleben und Landschaftsbilder bekannt. Zeit seines Lebens widmete er sich der Darstellung einfacher, alltäglicher Objekte wie Flaschen, Krügen, Vasen und Schalen. In seinen Gemälden und Zeichnungen variierte er die Anordnung der Gegenstände immer wieder neu, sodass trotz ähnlicher Arrangements kein Bild dem anderen gleicht. Sie sind zu einer konzentrierten Ruhe auf die wesentlichen Formen reduziert. Gerade in den Wiederholungen immer gleicher Objekte treten die minimalen Differenzen als große Ereignisse hervor. Genau für dieses Sapnnungsverhältnis von Wiederholung und Differenz hat Morandi als einer der großen 'Einzelgänger' der modernen Malerei Aufmerksamkeit erfahren. Die retrospektive Ausstellung „Giorgio Morandi. Resonanzen“ im Museum für Gegenwartskunst Siegen geht dieser besonderen Position Morandis in der Kunst der letzten 80 Jahre nach. Sie zeigt mehr als 80 Werke des Malers vom Frühwerk der 1920er bis in die 1960er Jahre. Dabei setzt die Präsentation bei der umfassenden Morandi-Werkgruppe der Sammlung Lambrecht-Schadeberg an und erweitert diese mit Leihgaben aus deutschen und europäischen Sammlungen. Zugleich macht sich die Ausstellung das Prinzip Morandis zu eigen und setzt die Werke in Dialog mit rund 20 älteren und jüngeren Werken anderer Künstler*innen, darunter Josef Albers, Anna und Bernhard Blume, Gustave Caillebotte, Tacita Dean, Willem de Rooij, Walter Dexel, Peter Dreher, Raoul Dufy, Lucian Freud, Cornelis Jacobsz Delff, On Kawara, Sol Lewitt, Edouard Manet, Claude Monet, Simone Nieweg, Franziska Reinbothe, Karl Peter Röhl, Cy Twombly und Jan van der Velde. Die Ausstellung wird gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW und der Peter Paul Rubens-Stiftung.
MGKSiegen, Unteres Schloss 1, 57072 Siegen
0271 405 77 10

© Cory Arcangel
19.09.2025 bis 27.09.2026
Di. bis So. und Feiertage 11 bis 18 Uhr / Do. bis 20 Uhr
End User
Cory ArcangelCory Arcangel ist Künstler, Komponist, Kurator und Unternehmer. Seit Ende der 1990er Jahre beschäftigt er sich mit den Möglichkeiten auf digitalen Technologien basierter Kunst. In seinen Arbeiten setzt er sich mit Netzkunst, Internet- und Popkultur, experimenteller Musik sowie der Unterhaltungsindustrie auseinander. Arcangel wurde für seinen ganz eigenen künstlerischen Zugriff auf alte und neue digitale Technologien bekannt. Dabei sind die jeweiligen Medien immer Thema und Gegenstand zugleich. Mit einem fast archäologischen Ansatz untersucht er ihre Strukturen und „hackt” die visuelle Sprache von Software, Videospielen, sozialen Medien und maschinellem Lernen. Die Ausstellung „End User“ bildet eine Schnittstelle zwischen Innen- und Außenraum, statischen und dynamischen LED-Screens, medialer und räumlicher Erfahrung, sowie kunsthistorischer und kommerzieller Bildproduktion. Sie spiegelt den Zustand und die Effekte gegenwärtiger Bildproduktion wider. Wie der Titel bereits andeutet, steht dabei die Frage nach dem Endnutzer des Ausgangsmaterials sowie seiner künstlerischen Übersetzung im Mittelpunkt der Präsentation. Kuratiert von Thomas Thiel
Museum für Gegenwartskunst, Unteres Schloss 1, Siegen
0271 405 77 10